Ist ACM-Verkleidung verboten?

ACM-Verkleidungen haben aufgrund ihrer Rolle bei tödlichen Bränden wie der Grenfell-Tower-Tragödie weltweit Besorgnis ausgelöst. Viele fragen sich, ob sie verboten ist oder noch verwendet wird.
ACM-Verkleidungen mit einem Kern aus Polyethylen (PE) sind in mehreren Ländern verboten und in den USA wegen ihres Brandrisikos stark eingeschränkt.
Trotz Verboten in Ländern wie dem Vereinigten Königreich wird ACM mit PE-Kern in einigen Gebieten immer noch legal eingebaut, insbesondere dort, wo die Vorschriften veraltet sind oder nicht durchgesetzt werden. Deshalb ist es wichtig, seinen Sicherheits- und Rechtsstatus zu kennen.
Ist ACM-Verkleidung in den USA verboten?
ACM-Verkleidungen lösten in den USA nach der Grenfell-Katastrophe eine große Debatte aus. Bauherren und Planer begannen, die Sicherheit dieser Platten in Frage zu stellen.
ACM-Verkleidungen sind in den USA nicht vollständig verboten, aber PE-Kerntypen sind bei Hochhäusern eingeschränkt.
Wichtige Punkte:
- In den USA gilt der International Building Code (IBC).
- ACM mit brennbaren Kernen wie Polyethylen müssen Feuertests, wie z. B. NFPA 285, bestehen.
- Feuersichere Versionen mit Mineralkernen sind weiterhin erlaubt.
- Einige Staaten haben die Vorschriften gelockert oder verwenden veraltete Codes.
| Verordnung | Erlaubtes Kernmaterial | Anmerkungen |
|---|---|---|
| NFPA 285 | Nur feuerhemmend | Erforderlich für die meisten nicht brennbaren Fassadenteile |
| Lokale Codes | Variiert | In einigen Regionen sind PE-Kerne bei kleineren Gebäuden noch zulässig |
Kurz gesagt, wenn Sie an einem Hochhaus oder einem öffentlichen Gebäude arbeiten, ist die Verwendung von ACM-Platten mit PE-Kern in der Regel nicht sinnvoll. Aber der Flickenteppich an Vorschriften in den einzelnen US-Bundesstaaten bedeutet, dass das Material nicht generell verboten ist.
Ist ACM-Verkleidung sicher?
Nachdem wir gesehen haben, wie schnell sich das Feuer in Grenfell ausgebreitet hat, stellt sich natürlich die Frage, ob ACM-Verkleidungen überhaupt sicher sind.
ACM-Verkleidungen sind nur dann sicher, wenn sie aus feuerfesten oder nicht brennbaren Kernmaterialien bestehen. Platten mit PE-Kern gelten als hochgefährlich.
Arten von ACM-Verkleidungen:
| Typ des Kerns | Brandrisiko | Anmerkungen |
|---|---|---|
| Polyethylen (PE) | Hoch | In vielen Ländern für hohe Gebäude verboten |
| Feuerhemmend (FR) | Mäßig | Verbessert, aber nicht vollständig nicht brennbar |
| Mineralischer Kern | Niedrig | Nicht brennbar und gesetzeskonform |
Nicht alle ACM-Platten sind gleich. Das Kernmaterial bestimmt, wie sie sich im Brandfall verhalten. Es gibt sichere Verkleidungen - aber nur, wenn sie richtig konzipiert und getestet sind.
Was ist das Problem mit Kompositverkleidungen?
Verkleidungen aus Verbundwerkstoffen bestehen aus einer Vielzahl von miteinander verschmolzenen Materialien, die oft aus ästhetischen Gründen und wegen der einfachen Installation verwendet werden. Doch der Schein kann trügen.
Das größte Problem bei Verbundwerkstoffverkleidungen ist das Brandrisiko, vor allem wenn brennbare Kerne wie PE verwendet werden.
Kernprobleme bei Verbundwerkstoffverkleidungen
1. Brennbarkeit
Polyethylen, ein Kern auf Kunststoffbasis, schmilzt und entzündet sich leicht. Einmal angezündet, entfacht es das Feuer wie Benzin.
2. Giftiger Rauch
Bei der Verbrennung von PE entsteht dichter, giftiger Rauch, der die Fluchtwege versperren und die Insassen schädigen kann.
3. Brandausbreitung
Die Verkleidungsplatten werden oft mit einem Luftspalt montiert, der wie ein Schornstein wirken kann und das Feuer schnell über die Fassade nach oben zieht.
4. Mangel an Klarheit
Nicht alle Produkte sind eindeutig gekennzeichnet. Manche Bauherren oder Bauunternehmer wissen vielleicht nicht einmal, dass sie gefährliche Materialien verwendet haben.
Um eine sichere Wahl zu treffen, müssen die Käufer fragen:
- Was ist im Kern enthalten?
- Hat es Brandschutztests bestanden?
- Wurde es von zertifizierten Fachleuten installiert?
Was sind die Probleme mit Aluminiumverkleidungen?
Aluminium ist an sich nicht brennbar, aber wenn es als Verkleidung verwendet wird, verbirgt es oft ein zusammengesetztes Inneres.
Das Hauptproblem bei Aluminiumverkleidungen liegt in den verborgenen Materialien im Inneren, insbesondere wenn der Kern brennbar ist.

Was kann schiefgehen?
1. Irreführende Sicherheit
Viele nehmen an, dass "Aluminium" bedeutet, dass es feuerfest ist. Aber wenn der Kern aus PE besteht, ist diese Annahme falsch.
2. Installationslücken
Bei unsachgemäßem Einbau können Lufthohlräume entstehen, die sich bei einem Brand wie Schornsteine verhalten und die Flammen schnell ausbreiten.
3. Regulatorische Verwirrung
Schon jetzt verkaufen einige Anbieter Aluminiumplatten, die nicht nach neueren Brandschutzvorschriften geprüft wurden.
| Ausgabe | Warum es wichtig ist |
|---|---|
| Versteckter PE-Kern | Hohes Brandrisiko |
| Schlechte Installation | Schnellere vertikale Brandausbreitung |
| Überholte Codes | Unsichere Paneele könnten immer noch legal sein |
Wenn Sie sich für eine Aluminiumverkleidung entscheiden, sollten Sie nicht nur auf die äußere Schicht achten. Fragen Sie, was innen ist - und wie es installiert wird.
Schlussfolgerung
ACM und Verbundplatten sind nicht überall verboten, aber ihre Sicherheit hängt vom Kernmaterial ab. Platten mit PE-Kern sind hochgefährlich, und die Brandschutzvorschriften für sie sind unterschiedlich. Prüfen Sie immer den Kerntyp und die Brandschutzzertifizierung.




